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Resilienztest: Selbsteinschätzung nach den 7 Säulen

Fünf Minuten, 21 Aussagen, ein Ergebnis je Säule. Und eine ehrliche Ansage direkt am Ende: Was diese Zahl bedeutet und was sie nicht bedeutet.

Veröffentlicht am Redaktion Resilienzkurse.de

Eine Person füllt entspannt einen Fragebogen auf einem Tablet aus, im Hintergrund unscharf eine helle Wohnumgebung
Kein Wartezimmer, kein Papierbogen: der Test läuft direkt im Browser. Bild: KI generiert.

Auf einen Blick

Dieser Test ersetzt keine Diagnostik. Er ist ein strukturierter Anlass zur Selbstreflexion, wie in unserem Artikel zur Resilienz-Diagnostik beschrieben.

  • 21 selbst formulierte Aussagen zu den 7 Säulen der Resilienz, keine Wiedergabe einer geschützten Skala.
  • Ergebnis direkt im Browser berechnet, keine Speicherung und keine Übertragung von Antworten.
  • Drei Bänder je Säule (ausbaufähig, im Aufbau, gut ausgeprägt) sind eigene, nicht normierte Orientierungswerte.
  • Zur schwächsten Säule gibt es jeweils den Link zu einer passenden Übung auf dieser Seite.

Wie der Test funktioniert

Die Grundlage ist das 7-Säulen-Modell der Resilienz, das wir an anderer Stelle ausführlich erklären: Optimismus, Akzeptanz, Lösungsorientierung, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Netzwerkorientierung und Zukunftsgestaltung.

  • 21 Aussagen, 5-stufige Skala. Je Säule drei Aussagen, eine davon bewusst umgekehrt formuliert, damit reine Zustimmungstendenz das Ergebnis nicht verzerrt.
  • Ein Ergebnis je Säule und insgesamt. Als Prozentwert und als eines von drei Bändern.
  • Direkt im Browser. Keine Registrierung, kein Datenversand, kein Cookie dafür nötig.

Jetzt testen

Schritt 1 von 7

0 / 21 beantwortet

Optimismus

Positive, aber realistische Erwartung an die eigene Zukunft.

Wenn gerade etwas schiefläuft, gehe ich davon aus, dass sich die Lage wieder bessert.
Nach einem Rückschlag erwarte ich eher, dass als Nächstes noch etwas schiefgeht.
Ich kann mir auch in schwierigen Phasen konkret vorstellen, wie es besser werden könnte.

Deine Antworten werden nirgendwo gespeichert oder übertragen. Alles bleibt in diesem Browser-Tab und ist nach dem Neuladen der Seite wieder weg.

Wie dieser Test entstanden ist

Für Resilienz gibt es keinen Goldstandard und keine copyright-freie Version der bekannten Verfahren wie RS-13 oder CD-RISC. Statt eine dieser geschützten Skalen nachzubilden, haben wir eigene Aussagen zu einem bereits auf dieser Seite ausführlich hergeleiteten Modell formuliert.

Was das konkret bedeutet

Die 21 Aussagen sind eine redaktionelle Eigenleistung, orientiert an den Definitionen der 7 Säulen. Die Bandgrenzen (unter 45 %, 45 bis 70 %, über 70 %) haben wir selbst festgelegt, um überhaupt eine Einordnung zu ermöglichen. Sie beruhen nicht auf einer Stichprobe und wurden nicht gegen ein unabhängiges Kriterium geprüft. Das entspricht genau der Zurückhaltung, die eine methodische Übersicht über 19 Resilienzverfahren für das gesamte Feld empfiehlt.

Was der Test nicht ist

Wann professionelle Hilfe nötig ist

Ein Prozentwert aus 21 Selbsteinschätzungen ist keine Diagnose. Er enthält keine Fragen zu Suizidgedanken, Substanzkonsum oder Traumafolgen. Ein unauffälliges Ergebnis schließt eine behandlungsbedürftige Erkrankung nicht aus, und ein niedriges Ergebnis ist keine. Wer seit Wochen das Gefühl hat, nicht mehr auf die Beine zu kommen, braucht kein weiteres Messinstrument, sondern einen Termin bei einer Fachperson.

Auch als Nachweis für die Wirksamkeit eines Kurses taugt dieser Test nicht besser als andere Selbstauskünfte: Wer denselben Bogen vorher und nachher ausfüllt, überschätzt die Verbesserung systematisch, wenn es keine Vergleichsgruppe gibt. Details dazu stehen im Artikel zur Resilienz-Diagnostik.

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Häufige Fragen

Ist dieser Test wissenschaftlich validiert?

Nein. Er ist eine eigene Konstruktion der Redaktion auf Basis des 7-Säulen-Modells, keine Wiedergabe einer geprüften Skala wie der RS-13 oder der CD-RISC. Er wurde nicht an einer Stichprobe geprüft und hat keine Vergleichsnormen.

Wie lange dauert der Test?

Etwa 4 bis 5 Minuten für 21 Aussagen, die auf einer 5-stufigen Skala von „trifft gar nicht zu" bis „trifft völlig zu" beantwortet werden.

Werden meine Antworten gespeichert oder übertragen?

Nein. Die Auswertung läuft vollständig im Browser. Es gibt keinen Versand an einen Server, kein Tracking der Antworten und keine Speicherung, auch nicht lokal. Nach dem Neuladen der Seite ist das Ergebnis weg.

Was bedeutet mein Ergebnis?

Einen Prozentwert je Säule und insgesamt, eingeteilt in drei Bänder: ausbaufähig, im Aufbau, gut ausgeprägt. Die Grenzen zwischen den Bändern sind eigene Orientierungswerte der Redaktion, nicht normiert und nicht mit einer Vergleichsgruppe abgeglichen.

Eine meiner Säulen ist niedrig. Muss ich mir Sorgen machen?

Nein. Ein niedriger Wert zeigt lediglich, welcher Aussage du aktuell weniger zustimmst, nicht mehr. Er ist ein Ansatzpunkt für eine konkrete Übung, keine Diagnose. Bei anhaltender Belastung hilft ein Gespräch mit einer Fachperson weiter, kein weiterer Test.

Kann ich den Test mehrfach ausfüllen?

Ja, jederzeit. Da nichts gespeichert wird, gibt es auch keinen Verlauf, mit dem sich frühere Ergebnisse vergleichen ließen.

Quellen

Alle Angaben in diesem Artikel stützen sich auf die folgenden Veröffentlichungen. Die Links führen direkt zur jeweiligen Fundstelle.

  1. 1

    Fröhlich-Gildhoff, K. & Rönnau-Böse, M.: Resilienz, Modell-Grundlagen. socialnet Lexikon

  2. 2

    Reivich, K. & Shatté, A.: Resilience Theory. Positive Psychology, Einordnung der Faktoren nach Seligman, Bandura und Reivich & Shatté

  3. 3

    Windle, G., Bennett, K. M. & Noyes, J. (2011): A methodological review of resilience measurement scales. Health and Quality of Life Outcomes. Grundlage dafür, warum dieser Test bewusst nicht als validiertes Verfahren auftritt

  4. 4

    Wagnild, G. M. & Young, H. M. (1993): Development and psychometric evaluation of the Resilience Scale. Journal of Nursing Measurement. Ursprungsarbeit der RS-13, hier bewusst nicht reproduziert